Spielverhalten

Es ist nur eine Theorie. Meine Theorie. Ich könnte dich nach deiner fragen aber damit würde ich das Spiel manipulieren. Möglicherweise sogar zu meinem Vorteil. Möchte ich aber nicht. Ich schaue in meine Karten. Könnte eine Straße werden oder ein Weg. Es fehlt nur eine Karte in der Reihe. Die Kartenausgabe ist willkürlich. Da kann man nichts dran drehen. Drehen kann ich die Karte selbst aber es bleibt ein Spiegel. Mir bleiben Ordnung und Abwurf. Vielleicht habe ich diese Kunst bisher unterschätzt, so wie meine eigene Hand. Die steckt das alles locker weg. Beinah gekonnt und doch vollkommen ungelenkt. Und dann entsteht vor meinen Augen – überraschend – ein Weg. Herrlich. Einen Weg zu haben, den man gehen könnte. Ja, es fehlt ein Kartenstück. Navigationssysteme sind auch nur in Verbindung mit Verbindung verbindlich. Ich halte es für überschaubar. Könnte man improvisieren oder lassen. Ein Kartentrick ist keine Zauberei. Ich möchte ja auch gar nicht gewinnen. Ich möchte sogar nicht spielen. Jedenfalls nicht nach diesen albernen Regeln. Ich möchte lieber einen unvollständigen Weg als einen Pasch ins Gesicht. König, Dame, Bube … eine Assel im Ärmel macht noch kein Kellerkind. Ich nehme meine Figur aus dem Spiel. Wenn weiter gespielt werden möchte, bitte. Es möchte. Gut – dann alle Karten auf den Tisch! Könnte ein Quantensprung werden oder ein Satz über den Tellerrand. Das wäre eine runde Sache. Ich lege meinen Weg vor und will sehen.

quantensprung